VERNUNFT, ERHEBE DICH! – Die NEUE VERNUNFT

Ein Planungs-Manifest meines zukünftigen Wirkens.

In den vergangenen Tagen habe ich an einer ausführlichen Lobrede auf die Vernunft gearbeitet. Und die Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Ihr Titel ist zugleich Aufruf und Programm:

„Vernunft, erhebe Dich!“

Die Rede ist aus einer Sorge um unsere Gegenwart entstanden. Allzu oft werden schnelle Meinungen mit Erkenntnis, starke Gefühle mit Wahrheit und persönliche Überzeugungen mit guten Gründen verwechselt. Begriffe verlieren ihre Klarheit, Urteile werden gefällt, bevor eine Sache geprüft wurde, und selbst öffentliche Entscheidungen müssen immer seltener vernünftig Rechenschaft ablegen.
Dem möchte ich etwas entgegensetzen.
Vernunft bedeutet für mich nicht Kälte, bloße Berechnung oder lebensferne Gelehrsamkeit. Sie ist die menschliche Fähigkeit, innezuhalten, Begriffe zu klären, Voraussetzungen aufzudecken, Gründe zu prüfen und das eigene Urteil berichtigen zu können. Sie führt zur Selbsterkenntnis, ermöglicht Freiheit und hilft uns, Gedanken in verantwortbare Handlungen und tragfähige Werke zu verwandeln.
Aus dieser Arbeit wächst zugleich mein künftiger Schwerpunkt:

Die NEUE VERNUNFT

„Neu“ bedeutet dabei nicht, dass Vernunft neu erfunden werden müsste. Es geht vielmehr darum, ihre ursprüngliche Kraft wiederzuentdecken und für unsere Zeit fruchtbar zu machen: als rechenschaftsfähiges Denken, als sokratische Prüfung und als gemeinsame Suche nach dem Wahren, dem Guten, dem Schönen und dem Gerechten.
Auf diesem heilsamen Feld werde ich künftig verstärkt arbeiten, schreiben und Gespräche führen. Es werden weitere Texte, Vorträge, Dialoge und künstlerische Arbeiten entstehen.
Die Lobrede bildet dafür einen Anfang. Sie wird in einem der kommenden Beiträge folgen oder sie wird hier verlinkt.

Vernunft, erhebe Dich – als NEUE VERNUNFT in unserem Denken, in unserer Sprache und in unserem Handeln.