Freund Schiller

Schillers Gedicht „Die Weltweisen“

Ein Kommentar in einem anderen Blog lud mich dazu ein, nach Schillers herrlich polemischen Gedicht zu fahnden.

Hier ein Link

… … …

Einstweilen, bis den Bau der Welt

Philosophie zusammenhält,

Erhält sich das Getriebe

Durch Hunger und durch Liebe.


 

 

Glück

Glück und Bewusstsein

Dreierlei bedingt das Glück des Menschen:

  • Er muss seine Werte kennen und verwirklichen können, denn der Mensch liebt und lebt für seine Werte.
  • Er muss diese Werte innerhalb menschlicher Gemeinschaft verwirklichen können, denn der Mensch ist ein Gesellschaftswesen.
  • Seine Werte müssen im Einklang mit der Natur stehen, denn nichts, was gegen die Natur steht, kann bestehen oder sein.

Dies sind notwendige Bedingungen für des Menschen Glück, aber sie sind noch nicht hinreichend. Die hinreichende Bedingung, die den Menschen zum Glück führt ist, dass er sich dessen und seines Strebens bewusst ist.

So, glaube ich, ist es.

So scheint es mir zu sein.

 

Musik

Musik ist nicht „natürlich“!

Musik ist alles Andere als natürlich. In der Natur gibt es keine Musik, soviel ich weiß. Zwar Laute, auch sehr schön anzuhörende Laute, aber keine Musik. Mit Musik meine ich hier eine Folge von Tönen oder Harmonien und ev. auch Rhythmen, die zusammen ein „Sinn-Ganzes“ ergeben: Einen Sinn, einen Ausdruck, eine Geschichte erzählt mittels der Kraft der Musik, die so machtvoll wie kaum etwas Anderes unsere Seelen oder Empfindungen ergreifen und uns in die ganze Bandbreite von wild und mutig bis ganz ruhig und besonnen einstimmen kann.

Musik ist nicht natürlich. Musik ist geradezu göttlich. Und wir Menschen dürfen zum Trost unseres Daseins einen kleinen Anteil der Musik des Kosmos miterleben und mitgestalten.

(Mir ist ganz bang, von der „Musik des Kosmos“ zu reden. Und: Nein, ich bin kein religiöser Esoteriker! Dieser Sprachgebrauch lehnt sich eher an manch alte Griechen und Joachim-Ernst Berendt an.)

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