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Philosophisches Therapeutisches Schreiben / Schreibtherapie


Schreiben

Schreiben hat viele Gesichter: Wir können schreiben, um andere Menschen zu informieren. Wir können schreiben, damit etwas nicht in Vergessenheit gerät; damit wir selbst es nicht vergessen oder damit es andere Menschen nicht vergessen. Wir können schreiben, um anderen Menschen eine Geschichte zu erzählen, um Menschen zu unterhalten. Und wir können das Schreiben in der Philosophischen Schreibtherapie auch therapeutisch nutzen.

Philosophisches Therapeutisches Schreiben / Schreibtherapie

Wir können auch schreiben, um uns selbst kennen zu lernen, um uns selbst zu erleben, zu erfahren, zu verstehen. Oder um zu erfahren, dass wir uns an dem einen oder anderen Punkt eben noch nicht so gut verstehen; - um dann im weiteren Verlauf festzustellen dass wir uns eben doch verstehen können. Dies ist das Philosophische Therapeutische Schreiben; der erste Schritt des Philosophischen Therapeutischen Schreibens, der erste Schritt einer Philosophischen Schreibtherapie.

Im Philosophischen Therapeutischen Schreiben, in der Schreibtherapie, komme ich mir nah – und wenn ich will, kann ich mir sogar sehr nah kommen! (Siehe hierzu auch den Blog zum Philosophisch-Therapeutischen Schreiben SCHREIBEN.SOKRATESBERLIN.DE und die neuere Seite SCHREIBEN.SELBSTERKENNTNIS.ME)

Schreibtherapie heißt: Die Begegnung mit sich selbst

"So ein Blödsinn", werden Sie mir nun vielleicht entgegnen; "Ich bin doch ich und wie soll ich mir da noch näher kommen; ich bin doch schon ich selbst!" – "Richtig!" werde ich Ihnen entgegnen. "Sie sind Sie selbst und daran soll sich auch gar nichts ändern." – "Wozu also schreiben?" – "Damit Sie sich selbst einen Dialogpartner erschaffen, in dem Sie sich selbst noch besser selbst erkennen können: Im Philosophischen Therapeutischen Schreiben oder in der Schreibtherapie erschaffen Sie sich einen Spiegel für Ihr eigenes ICH, für ihr eigenes Selbst. Keinen Spiegel für die Augen, in dem man überprüfen kann ob man auch recht schön ist und ob alles an seinem richtigen Platz sitzt. Sondern einen Spiegel für das ICH, das Selbst, die Seele (Psyche) oder das Bewusstsein oder wie immer Sie es nennen möchten. Sie erschaffen sich im Schreiben, im Philosophischen Therapeutischen Schreiben oder in der Schreibtherapie einen Spiegel für Ihre Seele. In diesem Spiegel können Sie erkennen, ob es Ihrer Seele gut geht.  Die Seele kann sich in diesem Spiegel selbst sehen und selbst erkennen. Das ICH kann sich in diesem selbst erschaffenen Spiegel als Selbst erkennen: Selbsterkenntnis!

Dies sind die wertvollen und heilsamen Erfahrungen, die man im Philosophischen Therapeutischen Schreiben oder in der Schreibtherapie machen kann. Sie können in einen Dialog mit sich selbst eintreten und sich selbst in diesem Dialog und durch diesen Dialog wirklich selbst erfahren und sich wirklich kennen lernen! Dies ist ein wirkliches Geschenk, das die Schreibtherapie oder das Philosophische Therapeutische Schreiben für uns bereit hält. Und der Aufwand, dieses Geschenk zu erhalten, ist minimal! Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Das wirkliche Schreiben erfordert ziemlich viel Mut.


 

Aktuell: Kostenfreier Newsletter zum Thema "Schreiben" und "Schreiben lernen"

Ab September 2017 werde ich einen wöchentlichen Newsletter zum eigenen Schreiben der eigenen persönlichen Geschichte versenden. Wenn Sie an diesem kostenfreien Newsletter Interesse haben, was mich sehr freuen würde, sagen Sie mir doch bitte einfach per E-Mail Bescheid! Sie konnen diesen Newsletter auch jederzeit wieder abbestellen.

Weitere Informationen dazu gibt es auf der Website SCHREIBEN in BERLIN im Blog unter SCHREIBTHERAPIE-in-BERLIN!


Der Mut zum Schreiben

Aller Anfang des Schreibens ist der Mut. Denn wirkliches Schreiben erfordert viel Mut. Sehr viel Mut. Denn mit dem Schreiben betreten wir einen dunklen finsteren Wald und wir können im Voraus nie wissen, was uns dort begegnet.

Wir könnten viel viel mehr schreiben. Dann würden wir uns viel besser kennen und wir wüssten viel besser über uns und unser Denken Bescheid. Aber wir kommen ja nicht zum Schreiben. Wir haben ja so viel Wichtigeres und Interessanteres zu tun! Oder fehlt uns einfach doch nur der Mut?

Viel leichter, einfacher und ungefährlicher als alleine zu schreiben, ist das begleitete Schreiben; begleitet durch einen Mentor oder eine geleitete Schreibguppe (Schreibworkshop, Schreibseminar). Sehr gerne biete ich mich dazu an, Ihr Schreibmentor zu sein, was das Philosophische Therapeutische Schreiben betrifft. Und auf den folgenden Seiten finden Sie auch ein Angebot zu einem Schreibworkshop bzw. Schreibseminar.

Ist Philosophisches Therapeutisches Schreiben auch für mich geeignet?

Nun werden manche sicher denken: "Zum Schreiben habe ich aber gar kein Talent" und ich werde erwidern: "Um so besser; dann sind sie nicht durch künstlerische Ansprüche vorbelastet und gehemmt"!

Und manche werden sagen: "Ich habe noch nie geschrieben" und ich werde erwidern: " Erstens glaube ich Ihnen das nicht und zweitens wäre es dadurch nur um so leichter, jetzt diese Chance im Therapeutischen Schreiben oder in einer Schreibtherapie zu nutzen.

Und einige werden auch sagen: "Ich weiß gar nicht, wo und wie ich anfangen soll. Und ich weiß auch gar nicht, wie das dann weitergehen soll!" Und da werde ich nichts erwidern, weil ich das sehr gut verstehen kann. Aber genau diese Schritte werden wir im Therapeutischen Schreiben oder in der Schreibtherapie, einzeln oder in der Schreibgruppe, besprechen und klären.

Manche werden auch sagen: "Ich habe Angst! Ich habe Angst zu schreiben!" Das kann ich sehr gut verstehen. Wir sind nur selten frei von Angst, wenn wir uns selbst begegnen. Und genau hierfür, damit Sie Ihre Angst überwinden können und damit den größten aller Siege, die man im Schreiben erreichen kann, gewinnen können, biete ich Ihnen meine Begleitung im Philosophischen Therapeutischen Schreiben und die Unterstützung in der Schreibgruppe an. (Siehe folgender Menüpunkt: "Schreibguppe").

Erste Schritte des Philosophischen Therapeutischen Schreibens

Fürs Erste möchte ich Ihnen, falls Sie sich ins Philosophische Therapeutische Schreiben hineinbegeben möchten, gerne paar Tipps geben:

  • Haben Sie ein Thema, das Sie aufarbeiten oder bearbeiten möchten? – Sicherlich, sonst hätten Sie diesen ganzen Text wahrscheinlich gar nicht gelesen. Gut also!Dann können Sie mit Ihrem Thema gleich mit dem Philosophischen Therapeutischen Schreiben starten. (Eine hilfreiche Starthilfe erhalten Sie dann noch von mir. Versprochen!)
  • Und falls Sie noch kein Thema haben, dann gönnen Sie sich doch 10 Minuten Ihres Lebens dafür, nach dem "Thema" Ihres Lebens zu suchen. (10 Minuten für die "Wer bin ich eigentlich" – Frage sind immer gut investiert!)
  • Schreiben Sie nicht über sich selbst in der Ich-Form. Das ist für den Anfang viel zu schwierig. Schreiben Sie in der Dritten Person (er, sie, es). Erschaffen Sie sich eine "Heldin" oder einen "Helden" Ihrer Erzählung, Ihres Romans. Das kann alles möglich sein, aber wählen Sie für den Anfang bitte eine (gleichgeschlechtliche) Person in etwa dem Lebensalter, in dem Ihre eigene "Geschichte" spielt. (Was eine "Geschichte" ist und was eine "Geschichte" ausmacht besprechen wir dann in der Schreibtherapie auch. Versprochen!)
  • Wenn Sie nun vage eine Vorstellung von Ihrer Hauptfigur ("Heldin" oder "Held", die Sie repräsentieren wird) gefunden haben, geben Sie ihr Futter: Staffieren Sie sie aus, schmücken Sie sie aus als stünde sie auf einer Theaterbühne oder in einem Film: (Gleich aufschreiben!!!) Geben Sie Ihrer Hauptfigur einen Namen (frei erfinden!), beschreiben Sie ihre Haare und ihre Kleidung (frei erfinden!), beschreiben Sie die Zeit und die Umgebung, in der sie lebt (natürlich auch wieder frei erfinden!)! Und nicht zuletzt: Geben Sie Ihrer Heldin oder Ihrem Held eine Eigenschaft, eine Fähigkeit auf den Weg mit; etwas, was sie oder er ganz besonders gut kann! Und weil sie oder er ja schließlich auch nur ein Mensch ist und alle Menschen auch ihre Schwächen oder Schwachpunkte haben: Geben Sie ihr oder ihm auch eine Schwäche mit auf die abenteuerliche Reise!
  • So! Das Spiel kann nun beginnen: Diese Figur, diese Heldin, dieser Held, kann nun an Ihrer Stelle alles durchleben, was Sie durchlebt haben! (Therapeutische Stichworte: "Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten!) Und darüber hinaus und viel spannender: Ihre Heldin oder Ihr Held kann auch an Ihrer Stelle all das erleben, was Sie nicht erlebt haben! ... und vielleicht auch niemals erleben wollten ..., ... oder vielleicht doch ...?
  • Das Spiel ist eröffnet! ... Sind Sie schon am Schreiben? – Ja?, dann will ich nicht weiter stören, ziehe mich zurück...
  • Und wenn sie Interesse daran haben, Teil einer Philosophischen Therapeutischen Schreibgruppe oder eines Philosophischen Therapeutischen Seminars zu werden, dann besuchen Sie doch bitte auch die folgende Seite: SCHREIBTHERAPIE-in-BERLIN, die leider momentan noch im Aufbau ist. Dort finden Sie bald auch alle Hinweise, wie Sie sich zur Philosophischen therapeutischen Schreibgruppe anmelden können, um selbst Teil einer Philosophischen Therapeutischen Schreibgruppe zu werden. Oder Sie schreiben mir einfach eine E-Mail!

Hiermit grüße ich Sie und sage freundlich: Auf bald!

Michael Gutmann
Berlin

030 / 42 80 77 76

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PS: So manche spannenden Aspekte des Schreibens finden Sie auch in den Fragmenten über das Schreiben auf Schreiben.SokratesBerlin.de
Und es gibt nun auch eine eigene Website für die Schreibworkshops: Schreiben - Auf dem Weg zur Selbsterkenntnis.

Das Schreiben und meine Erfahrungen beim Schreiben - sei es philosophisch oder eher romanhaft oder biographisch, faszinieren mich. Besonders die Aspekte der Selbsterkenntnis, die das Schreiben für uns bereit hält. Hierüber berichte ich auf dem Blog über das Schreiben auf meiner Website Schreiben in Berlin.

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