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Dialogtherapie – Philosophische Therapie (Psychotherapie) im Sokratischen Dialog


SokratesDer Sokratische Dialog ist jeder Therapie (Psychotherapie) eine ganz hervorragende Hilfe. Nicht umsonst spielt er schließlich auch in den Kognitiven Verhaltens- Therapien eine zentrale Rolle.  (Kognitive Verhaltenstherapie (Aaron T. Beck) und die Rational Emotive Verhaltenstherapie (Albert Ellis)).

Und der sorgsam geführte Sokratische Dialog ist in der Therapie (Psychotherapie) nicht nur eine Hilfe: er selbst ist oft sogar die entscheidende Therapie! Zumindest für Menschen, die gerne nachdenken und denen es auch nicht so schlecht geht, dass sie - aus welchem Grund auch immer - nicht mehr denken und nachdenken können.

Wenn Sie aber denken können und auch Lust am Denken und einer Klärung Ihrer Gedanken haben, dann kann eine "Dialogtherapie", eine Philosophische Therapie (Psychotherapie) im Sokratischen Dialog, vielleicht genau das Richtige für Sie sein. Konkrete Informationen über die Philosophische Therapie im Sokratischen Dialog finden Sie auf meiner Website THERAPIEDIALOG.

Dialogtherapie – Therapiedialog

Immer noch gilt der kluge, alte philosophische Satz:

Nicht die Dinge der Welt ängstigen uns; es ist unsere Haltung zu diesen Dingen, die uns ängstigen kann!

Unsere Gedanken zur Welt sind es also, die zum großen Teil unser Seelenheil, unsere Gesundheit und unser Wohlfühlen bestimmen! Und das gilt nicht nur für die Furcht oder die Angst. Ganz allgemein gilt: Was wir fühlen, was wir empfinden ist nicht die Welt! Was wir fühlen, das sind unsere Gedanken!

Wenn es also unsere Gedanken sind, die wir fühlen, – und wir ja auf das gesunde Wohlfühlen großen Wert legen, dann heißt das doch, dass wir für nichts so große Sorge tragen sollten, wie für unsere Gedanken! Oder?

Konkret heißt das:

Wenn ich schlechte Gedanken in mir trage, werde ich mich schlecht fühlen. Trage ich aber gute, hilfreiche Gedanken in mir, werde ich mich auch dementsprechend gut fühlen!

Nun besteht die Kunst also darin, zwischen schlechten und guten Gedanken unterscheiden zu können, schlechte Gedanken – wenn möglich – zu widerlegen und dadurch zu tilgen, gute Gedanken zu generieren, zu fördern und die schlechten Gedanken durch bessere zu ersetzen.

Dass das möglich ist, ist keine Frage: Sokrates macht es vor und viele Andere machen es ihm nach. Und das ist auch gut so.

Prinzipiell schwierig wird es nur, wenn man verlernt, vergessen oder nie gelernt hat, auf das Gute zu schauen, nach dem Guten Ausschau zu halten, das Gute zu suchen. Dies zeigt sich dann häufig in Form von Ängsten und/oder Depressionen. Meist gehen Ängste und Depressionen dabei Hand in Hand. Und regelmäßig kommt dann noch ein Grübeln dazu, das die meisten Betroffenen für ein Nachdenken halten. Ein Grübeln oder ein Grübelzwang ist aber kein Nachdenken! Weit davon entfernt! Ein Denken und Nachdenken ist immer zielgerichtet und führt immer zu einem Ergebnis, das sich vom Ausgangspunkt deutlich unterscheidet. Beim Grübeln dagegen bewegen sich die Gedanken (durch Denkfehler) im Kreis und landen wieder genau an ihrem Ausgangspunkt. Und von vorne geht das „Denken", das Grübeln los und endet wieder ergebnislos. Immer und immer wieder! Zwanghaft! Zum Verzweifeln. Und wenn dann die Denkinhalte auch noch niederdrückend und traurig sind, dann ist der depressive Zustand gesichert.

Es gibt aber zum Glück ein Signal der Hoffnung: Der Sokratische Dialog kann diese krank machenden Denkstrukturen knacken und für Licht am Horizont sorgen. Und weil diese Befreiung oder Heilung eben im Sokratischen Dialog stattfindet, nenne ich diese Weise der Therapie gerne „Dialogtherapie". Und den zur Heilung führenden Sokratischen Dialog, wenn er für Heilungszwecke angewandt wird, Therapiedialog.

Die Macht der Gedanken

Der Blick auf den Therapiedialog und die Dialogtherapie lässt eine Weisheit des Talmud aufscheinen:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.


Ein Postscriptum (PS) möchte ich zum Thema „Dialogtherapie – Therapiedialog: Denken und Wohlfühlen“ und „Die Macht der Gedanken" noch anfügen: Hier im Blog!


Mehr zu; Dialogtherapie; zur Therapie (Psychotherapie) im Sokratischen Dialog (Therapiedialog)

Wie kann man sich eine solche Dialogtherapie, eine Philosophische Therapie oder Philosophische Psychotherapie im Sokratischen Dialog, vorstellen?

Der Sokratische Dialog kann, als Therapie verstanden, so manches Hilfreiche bewirken.

  • Eine Dialogtherapie hilft, dem Leben nicht dienliche (dysfunktionale) Annahmen, Gedanken und Haltungen aufzudecken
  • Eine Dialogtherapie hilft, Irrtümer erkennen zu können, sie zu verarbeiten und dann nach besseren Perspektiven zu schauen
  • Eine Dialogtherapie hilft, das eigene Leben zu verstehen, Schweres zu überwinden, das Gute zu erkennen und beides, das Schwere wie das Gute, würdig zu betrachten.
  • Nicht zuletzt kann man in einer Dialogtherapie auch lernen, den eigenen inneren Dialog, den wir ja ständig mit uns selbst führen, so zu verbessern, dass er uns in unserem Leben hilfreich ist (... anstelle uns das Leben zu erschweren). Und schließlich zum Sokratischen Dialog entwickeln!

In der Dialogtherapie, im Sokratischen Dialog, können wir auch Erkenntnisse und Einsichten gewinnen, auf die wir uns verlassen können. Und weil wir diese Erkenntnisse im Gespräch, im Sokratischen Dialog, gefunden und sprachlich erarbeitet haben, können wir sie auch anderen Menschen sprachlich mitteilen und mit ihnen über unsere Einsichten und Veränderungswünsche sprechen. Das kann für Partner, Familie und Freunde von entscheidender Bedeutung sein, um Sie in ihrer Entwicklung auch wirklich verstehen zu können. Denn eine Entwicklung ohne Einbezug der Umgebung, eine Entwicklung unter der Vakuumglocke sozusagen, ist keine wirkliche und keine gesunde Entwicklung. Sie wollen ja schließlich von Ihrer Umgebung auch verstanden und erkannt werden, oder?!

In der Dialogtherapie können wir über alles sprechen, was Ihnen auf der Seele brennt oder am Herzen liegt. Denn dafür ist eine Philosophische Therapie oder Philosophische Psychotherapie schließlich da! Es gibt kein Thema, für das die Dialogtherapie nicht offen wäre. Gerne informiere ich Sie auch näher über die Möglichkeiten und den Verlauf einer Dialogtherapie im Sokratischen Dialog (THERAPIEDIALOG). Nehmen Sie dazu doch bitte einfach Kontakt zu mir auf! Danke!!

Wenn Sie insbesondere das Thema "Sinn des Lebens" oder "Sinn meines Lebens" interessiert, dann besuchen Sie doch bitte auch meine Website der von mir geformten SINNTHERAPIE! Nochmals Danke!

 


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Meta-Title: Dialogtherapie - Therapie / Psychotherapie im Sokratischen Dialog

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