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Perspektiven – Neue Wege im Sokratischen Dialog


Kreativ Perspektiven entwickeln und neue Wege finden im Sokratischen Dialog

Dieses kluge Denken, von dem ich auf der vorigen Seite sprach, der Sokratische Dialog, ist natürlich – wie könnte es anders sein – nicht nur dazu geeignet, Vergangenes zu bewerten und so verständlich zu machen, sondern gleichermaßen gilt dies natürlich auch für in die Zukunft Projiziertes.

Wenn Sie also im Dialog neue Perspektiven für sich und Ihr Leben entwickeln möchten: Ich stehe Ihnen dazu (im Sokratischen Dialog) jederzeit sehr gerne und auch kurzfristig zur Verfügung!



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Denn wie anders als im (Sokratischen) Dialog sollten wir denn zu Erkenntnissen und Einsichten über Zukünftiges kommen können? Geschweige denn, zu richtigen Erkenntnissen und Einsichten über das Zukünftige!

Selbst dann, wenn wir für uns ganz alleine etwas überlegen, befinden wir uns doch im Dialog; im Dialog mit uns selbst. Das gilt auch, wenn wir nach neuen Perspektiven und neuen Wegen suchen. Das ist dann zwar noch kein Sokratischer Dialog, aber immerhin doch ein Dialog, eine Vorstufe zum Sokratischen Dialog. Denn Denken ist nichts anderes als ein Selbstgespräch, ein Dialog unseres Bewusstseins mit sich selbst. Daran müssen wir uns immer wieder erinnern! Unser Bewusstsein veranstaltet ganz von alleine, ohne dass wir es immer oder unbedingt merken müssen, solche Dialoge. Und die Abfolge ist immer dieselbe:

  1. Wir suchen nach einer guten Idee.
  2. Unser Bewusstsein schenkt uns (Danke, liebes Bewusstsein!) eine interessante oder gleich mehrere interessante Ideen.
  3. Wir sammeln diese Ideen, die uns interessant und möglicherweise ganz gut erscheinen.
  4. Und wenn wir meinen, noch nicht genügend interessante Ideen zur Verfügung zu haben, können uns ja auch noch die unterschiedlichsten Kreativitätstechniken helfen, welche zu finden. Und hier kommt der Sokratische Dialog ins Spiel: Denn es lohnt sich schließlich nur nach etwas zu suchen, von dem wir auch begründet erwarten können, dass es für uns ein Gutes, ein Gut darstellt und ist.
  5. Jetzt prüft unser Bewusstsein den ausgewählten Vorschlag: Es schaut, ob sich irgendwo ein drastischer Widerspruch zwischen unserem Ziel, der Lösung unseres Problems, und dem im Vorschlag vorgeschlagenen Weg zeigt. Und wieder kommt der Sokratische Dialog ins Spiel. Denn es gibt wohl kein besseres Mittel, eine Idee auf ihre Tauglichkeit zu prüfen, als den Sokratischen Dialog.
  6. Zeigt sich kein spontaner Widerspruch, können wir uns über unsere Idee freuen und sagen: Hurra, ich habe vielleicht einen Weg gefunden!
  7. Zeigt sich aber im Sokratischen Dialog ein deutlicher Widerspruch, verwirft unser Bewusstsein diesen ersten Vorschlag gleich wieder, kehrt zurück zu Punkt 1 und macht uns (hoffentlich!) weitere neue und vielleicht auch bessere Vorschläge.
  8. ... Und zuletzt müssen wir natürlich noch schauen, auch wieder am besten im Sokratischen Dialog, welche Folgen es für uns hat, wenn wir uns auf den in's Auge gefassten Vorschlag einlassen. Nicht dass wir das eine Loch stopfen und direkt daneben tut sich ein neues auf!

 

Wenn schon ..., denn schon ...

Und so stellt sich die Frage: Wenn wir ohnehin schon die ganze Zeit im Dialog stehen, warum sollten wir diesen Dialog dann nicht so gut wie möglich auch bei Fragen über das Zukünftige, die Entwicklung neuer Perspektiven, führen? Warum sollten wir diesen Dialog nicht verbessern, so gut es geht? Warum sollten wir uns bei Fragen über das Zukünftige mit einem halblahmen Denken zufrieden geben, wenn es auch ein viel besseres Denken, den Sokratischen Dialog, gibt? – Schliesslich geht es ja in der Entwicklung neuer Wege und neuer Perspektiven vielleicht um eine der wichtigsten Fragen, nämlich die, wie wir unser zukünftiges Leben führen. Und die, ob wir mit unserem Leben glücklich und zufrieden sein können oder ob eben nicht.

"Wenn schon im Denken und im Dialog sein, dann doch bitte so gut und so hilfreich wie möglich" hat sich wahrscheinlich vor fast 2 ½ Jahrtausenden auch mein Freund Sokrates gesagt. Wenn schon ..., denn schon ... Und dann hat er sich wahrscheinlich auf den Weg gemacht, unser Denken, unseren Dialog, so weit als möglich zu entwickeln. Und so entstand wahrscheinlich das, was wir heute als den Sokratischen Dialog oder als Sokratische Dialoge feiern dürfen.

Wir Heutigen können unmittelbar an den klassischen Sokratischen Dialog anschliessen und die Struktur und die Inhalte des Sokratischen Dialogs unmittelbar für unser heutiges Leben und die Entwicklung unserer Zukunfts-Perspektiven nutzen. Das (der Sokratische Dialog) hilft uns, mögliche schwere Irrtümer des Lebens zu vermeiden und nach dem bestmöglichen Lebensweg in die Zukunft Ausschau zu halten. 

 


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